Das erste Mal im Lift

Die Liftfahrt zum ersten Mal kann sich etwas nervös anfühlen. Das gilt sowohl für Kinder als auch für Erwachsene, unabhängig davon, ob du Ski oder Snowboard fährst. Aber es geht normalerweise schnell, sich daran zu gewöhnen. Wenn du es erst ein paar Mal ausprobiert hast, fühlt es sich oft viel einfacher an, als du zuerst gedacht hast.

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Im Idre Himmelfjäll gibt es gute Möglichkeiten, ganz entspannt anzufangen. Im Kinderbereich gibt es ein Förderband und ein Liftkarussell. Das Förderband hilft Kindern einen kurzen Hang hinauf, während das Liftkarussell ein drehbarer Übungslift ist, an dem Kinder in Ruhe das Gefühl eines Bügellifts üben können.

Das Wichtigste ist, dass du nicht das Gefühl haben musst, sofort alles zu können. Schau dir an, wie andere es machen, nimm dir Zeit und bitte um Hilfe, wenn du sie brauchst. Es ist ganz normal, am Anfang unsicher zu sein.

Einige einfache Grundtipps

Bevor wir die verschiedenen Lifte durchgehen, gibt es einige Dinge, die fast immer helfen:

  • halte einen ruhigen Abstand zur Person vor dir

  • schau lieber nach vorne als auf die Ski oder das Board

  • gerate beim Einsteigen nicht in Eile

  • höre auf den Liftwart und die Schilder

  • sag Bescheid, wenn du dich unsicher fühlst

Für dich als Snowboarder ist es gut zu bedenken, dass ein Fuß beim Liftfahren meist frei ist. Dadurch fühlt sich das Gleichgewicht anders an als auf Skiern, besonders am Anfang.

Förderband

Das Förderband ist der einfachste Weg, um anzufangen. Du stellst dich auf das Band und lässt dich hinauftransportieren, während du stillstehst. Es eignet sich besonders gut für kleine Kinder, aber auch für Erwachsene, die sich in Ruhe an die Ausrüstung gewöhnen möchten.

Im Kinderbereich auf Idre Himmelfjäll ist das Förderband ein guter erster Einstieg. Hier können Kinder ausprobieren, nach oben zu fahren, ohne zuvor mit dem Ziehen eines Skilifts umgehen zu müssen.

Im selben Bereich gibt es auch das Liftkarussell. Das ist kein Lift, mit dem man den Hang hinauffährt, sondern ein rotierender Übungslift, an dem Kinder das Gefühl des Schlepplifts an derselben Stelle üben können.

Es hilft, Folgendes zu beachten:

• stehen Sie still und gerade auf dem Band

• halten Sie etwas Abstand zu der Person vor Ihnen

• steigen Sie ruhig aus, wenn Sie oben ankommen

• bewegen Sie sich direkt nach dem Aussteigen zur Seite

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Sessellift

Eine Sesselliftfahrt ist oft einfacher, als viele denken. Du gleitest bis zur Einstiegsstelle, wartest auf den Sitz und setzt dich, wenn er hinter dir ankommt. Danach sitzt du ruhig und bleibst sitzen, bis es Zeit ist, auszusteigen.

Wenn du Ski fährst, ist es gut, die Ski gerade nach vorne zu halten. Wenn du Snowboard fährst, solltest du das Board ruhig halten und es mitlaufen lassen.

Einige einfache Tipps für den Sessellift:

• folge den Markierungen bis zur Einstiegsstelle

• schau kurz nach hinten, wenn der Sitz näher kommt

• setz dich ruhig und direkt hin

• sitz während der Fahrt still

• mach dich rechtzeitig vor dem Aussteigen bereit

Wenn du aussteigen willst, stehst du ruhig auf und gleitest geradeaus weiter. Versuche, nicht direkt dort anzuhalten, wo man aussteigt. Fahre noch ein Stück weiter und gehe dann zur Seite.

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Sessellift mit kleinen Kindern

Für kleine Kinder fühlt sich eine Sesselliftfahrt oft sicherer an als ein Schlepplift, besonders wenn das Kind zusammen mit einem Erwachsenen sitzt. Das Wichtigste ist, dass das Kind weiß, was passieren wird.

Erzählen Sie gerne vorher:

  • dass der Stuhl von hinten kommt

  • dass ihr euch sofort hinsetzt

  • dass ihr still sitzen bleibt, bis ihr oben angekommen seid

  • dass ihr erst aufsteht, wenn es Zeit ist auszusteigen

Es hilft auch oft, mit einfachen und ruhigen Worten zu sprechen. Kinder fühlen sich oft sicherer, wenn die Anweisungen kurz und deutlich sind.

Wenn das Kind müde, kalt oder unruhig ist, ist es besser, noch etwas zu warten, als einen Versuch zu erzwingen.

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Knopplift

Eine Knopplift ist ein Lift, bei dem du einen runden Knopf hinter dir hast, der dich den Hang hinaufzieht. Du sitzt nicht darauf, sondern bleibst auf den Skiern oder dem Snowboard stehen, während der Lift dich vorwärts zieht.

Für Skifahrer ist eine Knopplift meist recht leicht zu verstehen, wenn man sie erst einmal ausprobiert. Beim Snowboarden kann es sich anfangs etwas schwieriger anfühlen, weil das Gleichgewicht mit einem freien Fuß anders ist.

Das hilft meistens:

  • den Knopf ruhig annehmen

  • aufrecht und entspannt stehen

  • den Lift dich ziehen lassen, statt dagegen anzukämpfen

  • kleine Anpassungen machen, wenn du sie brauchst

  • deutlich zur Seite treten, wenn du loslässt

Wenn du das Gleichgewicht verlierst, ist es besser, loszulassen und zur Seite zu gehen, als zu versuchen, alles mitten auf der Piste zu retten.

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Bügellift mit kleinen Kindern

Zum Üben mit dem Bügellift kann das Liftkarussell ein guter Anfang sein. Dort kann sich das Kind in Ruhe an den Zug und die Bewegung eines Bügellifts gewöhnen, ohne gleichzeitig den Hang hinaufkommen zu müssen.

Wenn das Kind dann einen richtigen Bügellift ausprobieren soll, ist es gut, einen ruhigen und einfachen Hang zu wählen. Beim ersten Mal kann es ausreichen, dass das Kind einfach spürt, wie der Lift zieht, und wie es sich anfühlt, ein Stück mit nach oben zu fahren.

Es muss nicht sofort alles perfekt funktionieren. Für viele Kinder fühlt es sich schon nach ein paar Versuchen leichter an.

Ankerlift

Der Ankerlift erfordert etwas mehr Balance als ein Sessellift und ein Förderband, aber wenn man das Gefühl erst einmal verstanden hat, klappt es in der Regel gut. Du bleibst während der gesamten Fahrt auf den Ski oder dem Snowboard, während der Lift dich vorwärts zieht.

Wenn man zu zweit zusammen fährt, gilt es, ruhig zu bleiben und den Lift die Arbeit machen zu lassen. Versuche nicht, aneinander zu ziehen oder zu viel zu steuern.

Gute Dinge, die man beachten sollte:

  • von Anfang an stabil stehen

  • den Blick nach vorne richten

  • den Lift in gleichmäßigem Tempo ziehen lassen

  • versuchen, den Körper entspannt zu halten

  • direkt zur Seite treten, wenn du ankommst

Für Snowboarder ist der Ankerlift oft der Lift, der sich anfangs am ungewohntesten anfühlt. Das ist ganz normal. Es wird meist schon nach ein paar Versuchen deutlich leichter.

Ankerlift mit kleinen Kindern

Die Ankerlift ist oft der anspruchsvollste Lift, besonders für kleine Kinder, da sie mehr Anforderungen an Gleichgewicht und Timing stellt als zum Beispiel ein Förderband oder ein Sessellift. Gerade deshalb ist es gut, sich Zeit zu lassen, einen einfachen Lift zu wählen und damit zu rechnen, dass es ein paar Versuche dauern kann, bis es sich richtig anfühlt.

Wenn ein kleines Kind zusammen mit einem Erwachsenen die Ankerlift fährt, wird es etwas schwieriger, weil beide unterschiedlich groß sind. Damit das Kind guten Halt bekommt, muss der Bügel unter dem Po des Kindes sitzen. Dann muss sich der Erwachsene oft anpassen und den Bügel weiter unten halten, in Richtung Rückseite der Oberschenkel oder in die Kniekehlen. Dann ist es ein Vorteil, wenn sich der Erwachsene selbst auf der Ankerlift sicher fühlt. Steilere Abschnitte können anspruchsvoller werden, wenn das Gleichgewicht ohnehin schon etwas anders ist, daher ist der erste Versuch oft leichter in einem kurzen und ruhigen Lift.

Das hilft meistens:

  • einen kurzen und ruhigen Lift wählen

  • den Bügel an die Körpergröße des Kindes anpassen

  • vorher erklären, wie das Kind stehen soll

  • am Anfang ruhig bleiben

  • abbrechen, wenn es sich nicht gut anfühlt

  • Sicherheit vor Leistung stellen

Es gibt keinen Grund zur Eile. Für viele Kinder ist es besser, Schritt für Schritt vorzugehen, als alles noch am selben Tag schaffen zu wollen.

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Für dich, der snowboard fährt

Der Lift kann am Anfang eine größere Herausforderung sein als das eigentliche Fahren, wenn man mit dem Snowboard unterwegs ist. Das liegt vor allem daran, dass ein Fuß frei ist und das Gleichgewicht dadurch anders ist.

Das hilft meistens:

  • übe, mit einem Fuß auf ebener Fläche zu gleiten

  • halte den freien Fuß nah am Board

  • schau dorthin, wohin du fahren willst

  • beginne mit dem Förderband oder dem Sessellift, wenn du die Möglichkeit hast

Es kann sich am Anfang ungewohnt anfühlen, legt sich aber meist ziemlich schnell.

Wenn das Kind nicht selbst mit dem Lift fahren kann

Bei ganz kleinen Kindern geht es beim Liften vor allem um Ruhe, Sicherheit und das richtige Timing. Wählen Sie gern den einfachsten Weg nach oben und beginnen Sie dort, wo sich das Kind am entspanntesten fühlt.

Im Idre Himmelfjäll ist der Kinderbereich ein guter Ort zum Starten. Dort gibt es sowohl ein Förderband als auch ein Liftkarussell. Das Förderband hilft dem Kind einen kurzen Hügel hinauf, während das Liftkarussell dem Kind ermöglicht, die Bewegung auf demselben Platz in einem Tellerlift zu üben.

Es hilft sehr, wenn man:

  • im Voraus erklärt, was passieren wird

  • jedes Mal dieselbe ruhige Routine beibehält

  • nichts Neues ausprobiert, wenn das Kind schon müde ist

  • den Versuch lobt, nicht nur das Ergebnis

  • Manchmal reicht es völlig aus, am ersten Tag nur ein wenig auszuprobieren. Auch das ist ein guter Anfang.

Es muss nicht perfekt aussehen

Die meisten fühlen sich beim ersten Mal im Lift ein wenig unsicher. Das gilt für Kinder, Erwachsene, Skifahrer und Snowboarder. Wichtig ist nicht, dass es sofort geübt aussieht. Wichtig ist, dass es sich mit jedem Mal ein wenig leichter anfühlt.

Auf Idre Himmelfjäll gibt es gute Möglichkeiten, ruhig zu beginnen und den nächsten Schritt zu machen, wenn es sich richtig anfühlt. Das macht es einfacher, das Vertrauen in seinem eigenen Tempo aufzubauen.

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Vor der Reise nach Idre Himmelfjäll gibt es vieles, was gut zu wissen sein kann, unabhängig davon, ob Sie eine lange Skiwoche oder einen kürzeren Aufenthalt planen.

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